• Verena Ofarim

Was sind eigentlich Chakren?

Aktualisiert: 6. Juni 2020

Das Wort Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Rad“, manchmal wird es auch als „Lotus“ bezeichnet.

Chakren sind Energiezentren. Mit Ausnahme des achten Chakras, der Aura, sind sie bestimmten Punkten im physischen Körper zugeordnet.

Stell Dir Deine Chakren als Energiewirbel vor, und jeder strahlt eine bestimmte Energie aus, die eine Bedeutung für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden hat.

Diese acht Energiezentren beginnen am unteren Ende der Wirbelsäule und setzen sich fort bis hoch zum Scheitel deines Kopfes, so wie auf dem Bild. Aktiviert werden die Chakren durch die Kundalini, auch „Kundalini-Schlange“ genannt, dem eigentlichen Treibstoff für jegliche Art von geistigen Wachstum und Wandlung.

Diese Zentren sind unterteilt in das „untere Dreieck“, welches sich auf die ersten drei Chakren bezieht, sowie das „obere Dreieck“. Ihre Spitzen treffen im Nabelzentrum aufeinander. Das achte Chakra -die Aura- ist wie eine Blase, die die gesamte physische Struktur umgibt, und sie ist eine Art Zusammenfassung oder Reflektion unseres Wesens als Ganzes.

Jedes Chakra steht für ein bestimmtes Talent oder eine bestimmte Begabung, aber auch für eine bestimmte Schattenseite und Schattengefühle. Wenn das Chakra offen ist und mit höchster Intensität schwingt, dann können wir die ihm innegewohnten Begabungen erreichen und unser Leben verbessern. Jedem Chakra ist zudem eine bestimmte Farbe zugeordnet. Durch diese wunderbaren Chakren unterscheiden wir uns von den anderen Geschöpfen auf der Erde. Wenn wir diese Kräfte ehren und die Talente, die sie uns bieten, weiterentwickeln, werden wir heil werden, als Individuen und als ganze Spezies.

Yogi Bhajan verglich das System der Chakren mit dem Schaltgetriebe eines Autos. Jeder Gang ist wichtig und nützlich, um gut dort anzukommen, wo du hin möchtest.

Kundalini Yoga wird auch das Yoga des Bewusstseins genannt, denn es lehrt dich, dir deiner kraftvollen Energien bewusst zu werden und dann – je nach Bedarf- zwischen den verschiedenen Gängen hin- und herschalten zu können.

„Kundalini Yoga zeigt Dir, wie du die Kontrolle über dein Schaltgetriebe, deinen Spirit und deine Gänge gewinnst“. Yogi Bhajan

Wenn ein Chakra aus dem Gleichgewicht gerät, wenn wir seine Energien blockieren und sie nicht strahlen lassen, können wir mitunter krank werden. Es gibt einige tolle Techniken im Kundalini Yoga, die dir helfen können, deine 8 Begabungen als Mensch besser wahrzunehmen – auf körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene -, indem du einfache meditative und yogische Techniken ausführst. Ich verbinde die Techniken aus dem Kundalini Yoga seit einem Jahr in meiner täglichen "Sadhana" mit meiner Meditationspraxis und bin total begeistert von diesen wirklich einfachen und kraftvollen Übungen. Gerne teile ich meine Lieblings-Techniken mit dir.

Erstes (Wurzel) Chakra – Bereich im Körper: Ausscheidungsorgane

Farbe: Rot

Begabung: Akzeptanz und Sicherheit

Schattengefühl: Groll, Starrsinn

Element: Erde

Affirmation: "Ich bin sicher, geborgen und beschützt. Ich bin voller Lebensenergie"

Zweites (Kreuzbein) Chakra – Bereich im Körper: Geschlechtsorgane

Farbe: Orange

Begabung: Kreativität und Muse

Schattengefühl: ausgeprägtes Manipulieren, Schuldgefühle

Element: Wasser

Affirmation: „Ich bin in Kontakt mit meinen Gefühlen. Ich genieße mein Leben in Fülle“

Drittes (Nabel) Chakra – Bereich im Körper: Nabelzentrum

Farbe: Gelb

Begabung: Hingabe und Entschlossenheit

Schattengefühl: Wut, Gier

Element: Feuer

Affirmation: „Ich lebe in Fülle und habe genug Energie um meine Wünsche zu realisieren. Meine Bedürfnisse sind erfüllt“

Viertes (Herz) Chakra – Bereich im Körper: Herzgegend

Farbe: Grün

Begabung: Liebe und Mitgefühl

Schattengefühl: Angst, Anhaftung

Element: Luft

Affirmation: „In jeder Minute meines Lebens empfange ich Liebe“

Fünftes (Hals) Chakra – Bereich im Körper: Hals

Farbe: Blau

Begabung: Wahrhaftigkeit und Wahrheit

Schattengefühl: Ablehnung, Schroffheit

Element: Äther

Affirmation: „Ich drücke meine Gefühle frei und respektvoll aus. Meine Gefühle werden gehört und gewertschätzt“

Sechstes (Drittes Auge) Chakra – Bereich im Körper: Punkt zwischen den Augenbrauen

Farbe: Indigoblau

Begabung: Intuition

Schattengefühl: Verwirrtheit, Depression

Element: keines

Affirmation: „Ich vertraue meiner Intuition, meine Vision ist klar. Ich folge den Zeichen des Universums“

Siebtes (Scheitel) Chakra – Bereich im Körper: Scheitelpunkt

Farbe: Violett

Begabung: Grenzenlosigkeit und Transzendenz

Schattengefühl: Trauer

Element: keines

Affirmation: „Ich bin verbunden mit dem Göttlichen“

Achtes (Aura) Chakra – Bereich im Körper: das elektromagnetische Feld

Farbe: weiß

Begabung: Ausstrahlung

Schattengefühl: keines

Element: keines

Affirmation: „Ich bin Licht und Liebe“

Übung dazu:

Die Affirmationen stärken die Selbstliebe und den Energiefluss hier in Verbindung mit der Konzentration auf das jeweilige Chakra. Die Affirmationen werden laut gesprochen und erreichen dein Unterbewusstsein und wirken somit auch auf dein Bewusstsein und verändern es.

Komme in einen kreuzbeinigen Sitz, in eine Meditationshaltung oder in den Fersensitz und schliesse die Augen. (Du kannst diese Übungen auch im Liegen nach einen anstrengenden Arbeitstag machen.)

Atme mehrmals tief ein und aus. Verbinde dich mit dem jeweiligen Chakra und stelle dir die Farbe/Muster und den Sitz des Chakras vor.

Wiederhole dann die Affirmation des jeweiligen Chakras für 3-5 mal.

Beginne diese Übung vom Muladhara (Wurzel) Chakra dem untersten zuerst und gehe dann durch die Chakren nach oben bis zum Sahasrara (Scheitel) Chakra.

Schütze und stärke am Ende Deine Aura (Achtes Chakra) und stelle dir einen strahlenden Lichtreis um dich herum vor und wiederhole die Affirmation:

"Ich bin Licht und Liebe". Hierfür eignet sich auch die Golden Light Meditation, siehe hierzu meinen Blog-Beitrag.

Video von Dr. Joe Dispenza

Online Sound Workshop von Soneiro Collective: Chakra Sound Journey & Kundalini Yoga



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