• Verena Ofarim

November - der Monat des Loslassens und der Reflexion

Der November gilt im Kirchenjahr als ein Monat der Besinnung und des Gedenkens.


Der elfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der letzte Herbst- Monat, war der neunte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Neun („novem“). Bei den Kelten – die nur Sommer und Winter als Jahreszeiten kannten – war der letzte Tag des Oktobers das Ende des Sommers und der November dann schon Winteranfang.


Wo viel Licht ist, ist starker Schatten. Goethe


Die Sonne steht den größten Teil dieses Monats im Tierkreiszeichen bzw. Sternzeichen des Skorpions (bis 22.11.) und färbt diese Zeit so mit der Energie des Loslassens und der Abschiede. Der November ist damit ein emotional oftmals etwas schwieriger Monat, in dem uns grade die Schattenseiten unseres Lebens, unserer Beziehungen und Freundschaften (über-)deutlich werden.

Auf der Plus-Seite fällt es einem im November besonders leicht, sich von alten Angewohnheiten loszusagen, sich von Dingen zu verabschieden und allen Ballast abzuwerfen. Auch, wenn das nicht immer ganz schmerzlos ist.


Wahre Freiheit erlangt der Mensch nur, wenn er sich selbst annimmt. Sich selbst treu bleiben, das ist die Lebensaufgabe. Aber um sich selbst treu sein zu können, muss man sich zunächst erst einmal selbst finden. Denn, so C.G. Jung: "Deine Vision wird nur dann klar, wenn du in dein eigens Herz schaust. Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht". Siehe Dir hierzu auch meinen Blog-Beitrag an.


Hier ein paar Tipps von mir um mehr bei Dir, Deinen Kern, Deiner Seele, Deiner Lebensaufgabe und Deiner eigenen inneren Stimme anzukommen.


  1. Meersalzbad. Nach einem anstrengenden Tag ein Salzbad zu genießen, hat etwas sehr entspannendes und reinigendes für Körper, Geist und Seele. Gib ein halbes Kilo Steinsalz oder Himalayasalz (findest Du im Drogeriemarkt oder in der Apotheke) ins Badewasser und entspanne Dich ca. 20 min in Deiner Wanne. Ich mache mir noch ein paar Tropfen Rosenöl + Weihrauchöl rein..Du wirst Dich danach herrlich entspannt fühlen. Alle negativen Energien werden dann vom Salz gebunden und werden mit dem Ablassen des Wassers hinweggespült. Ein Bad in Meersalz entschlackt den Körper, regt den Stoffwechsel an, zieht überflüssiges Gewebewasser aus den tieferen Schichten des Körpers und füllt ihn gleichzeitig mit Mineralien auf.

  2. Mantra hören + singen. Ich liebe es, die Kirtan Kriya in meinem Alltag zu integrieren (Morgens oder Abends). Diese Kriya eignet sich auch als kleine Übung in der Badewanne. Eine Anleitung findest Du hier. Die enthaltenen Mantras sind SA TA NA MA – also Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt. Der ewige Zyklus, der Kreislauf des Lebens, die ständige Erneuerung. Dieses Mantra wird während der Meditation mit Mudras, also Fingerhaltungen, kombiniert. Ich höre mir während der Meditation zur Unterstützung das wunderschöne Mantra "Sa Ta Na Ma" von Mirabai Ceiba an. Probiere es einfach mal aus.

  3. Jour­na­ling - Metho­den für Selbst­er­kennt­nis und Acht­sam­keit. Siehe Dir hierzu den kompletten Beitrag auf 7mind.de, dazu an. Beim Jour­na­ling berich­test du über dein inne­res Erle­ben: Was beschäf­tigt dich gerade? Welche Gedan­ken und Gefühle spuken in deinem Kopf herum? Du schreibst zwar auch über Erleb­nisse, fokus­sierst dich aber mehr auf deine Emp­fin­dun­gen und wel­chen Effekt sie auf dich haben. Wäh­rend das Tage­buch­schrei­ben meist in rela­tiv hoher Fre­quenz aus­ge­führt wird, geht das Jour­na­ling eher bedürf­nis­ori­en­tiert vor. Du schreibst also nicht ein­fach, um zu schrei­ben, son­dern mit einer Inten­tion. Was nicht bedeu­tet, dass es nicht gut wäre, es als regel­mä­ßige Gewohn­heit zu eta­blie­ren.

  4. Bewusst Spazierengehen & Gehmeditation. Sehe Dir hier auch den Beitrag von Laura Malina Seiler dazu an. Du findest auf ihrer Seite und auf ihren Podcast auch eine geführte Gehmeditation. MIT JEDEM SCHRITT, DEN DU GEHST, VERBINDEST DU DICH MEHR UND MEHR MIT DIR SELBST. Meditation im Gehen ist eine Variante zu meditieren, die noch nicht sehr verbreitet ist, aber großes Potenzial für die Meditation im Alltag mitbringt! Meditation im Gehen funktioniert genau wie andere Achtsamkeitsmeditationen im Sitzen oder Liegen. Wir fokussieren uns auf den jetzigen Augenblick. Während man sich im Sitzen häufig auf die Atmung fokussiert, konzentrieren wir uns bei der Gehmeditation auf das Gehen selbst. Infos zur Achtsamkeit und Gehmeditation auf dickerbuddha.de.

  5. Ein gutes Buch lesen. Viele Studien belegen, dass sich das Lesen von Büchern positiv auf die Gesundheit auswirkt. So wirkt Lesen zum Beispiel stressreduzierend und hilft beim Einschlafen. Vor allem nach einem anstrengenden Arbeits- oder Kitttag hilft das Lesen und oder das Vorlesen von Geschichten beim Abschalten und zur Ruhe kommen. Beim Lesen können wir in eine Welt der Fantasie und Träume eintauchen. Ebenso kommen wir beim Lesen auf neue, auch kreative Gedanken und Ideen, die unseren Horizont erweitern können und sich so neue Perspektiven und Weltanschauung ergeben können. Meine Buch Tipps für Dich findest Du am Ende des Blog-Beitrags.

  6. Meditation. Fange mit einer täglichen Meditationspraxis an. Meditieren macht nachweislich gesund, glücklich und leistungsfähig. Wer damit starten will, braucht nur seinen Atem und ein paar Minuten seiner Zeit. Probiere es einfach mal aus, sage innerlich beim einatmen "Sat" und beim Ausatmen "Nam". Diese Seiten und Kurse inspirieren Dich vielleicht, hier mehr in das Thema einzutauchen: 1. Sven Butz bietet auf seiner Seite auch einige kostenfreie Meditationen an. 2. MBSR steht für Mindfulness-based Stress Reduction, welches mit achtsamkeits-basierter Stressbewältigung übersetzt wird. 3. Einstieg in die TM - Meditation. 4. Meine Yoga - Lehrerin, Panch Nishan, bietet immer mal wieder Online Kurse an. 5. Bahar Yilmaz.

  7. Astrologie. Wie Du durch Astrologie deine Seelenaufgabe findet kannst. Höre Dir hierzu ein spannende Interview von Luisa Hartmann an. Schau hier mal vorbei! Moderne Astrologie und Women Empowerment von Lori Haberkorn.

  8. Aromatherapie für Dein Wohlbefinden und Deine Aura. Ich habe gemeinsam mit meiner Freundin, Tina Kaiser, 5 verschiedene Sprays entwickelt. Die Aura ist aus yogischer Sicht die Ausstrahlung eines Körpers. Düfte können gezielt eingesetzt werden, um unsere Aura und unsere Stimmung zu beeinflussen. Jeder Duft hat seine spezielle Wirkung. Wir von LOVEHEALING glauben an die Kraft positiver Gedanken. Unsere Produkte sollen Euch dabei unterstützen, ein Leben voll Liebe, Magie und positiver Energie zu erschaffen.

Meine Buch-Tipps:


"Big Magic: Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen" von Elizabeth Gilbert

"Was ich vom Leben gelernt habe" von Oprah Winfrey

"Liebe, Freiheit, Alleinsein" von Osho

"Mut. Lebe wild und gefährlich" von Osho

"Das geheime Wissen der Schamanen: Wie wir uns selbst und andere mit Energiemedizin heilen können"

"Lieben was ist. Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können" von Bryan Katie

"Das Café am Rande der Welt: eine Erzählung über den Sinn des Lebens" von John Strelecky

"Vielleicht - Eine Geschichte über die unendlich vielen Begabungen in jedem von uns: Das besondere Kinderbuch"

"Die Jungbrunnen-Formel: Wie wir bis ins hohe Alter gesund bleiben" von Sven Voelpel

"Eine kurze Geschichte der Menschheit" von Yuval Noah Harari

"Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme" von Stefanie Stahl


Bild @unsplash

185 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen