• Verena Ofarim

MUT MACHER

Aktualisiert: 6. Juni 2020

Ob im Privatleben oder in der beruflichen Laufbahn – jeder von uns, ohne Ausnahme, macht im Leben mindestens einmal eine schwere Zeit durch. Eine Phase, in der vielleicht sogar die Hoffnungslosigkeit überwiegt, in der alles trist und die Zukunft alles andere als rosig erscheint. Die vielen lieben Nachrichten von mutigen, positiven Menschen und das Buch: "Honigperlen, warum dein Leben süßer ist, als du denkst" von Melanie Pignitter haben mich zu diesen Blog-Beitrag inspiriert. Siehe hierzu auch meinen Blog Beitrag: "The Sky is high but my hope is higher".

Die Gründe für schwierige Lebensphasen mögen vielfältig sein: Rückschläge, Enttäuschungen, Verluste, Trennungen, Krankheiten, Misserfolge, Niederlagen...

Was hilft, diese tiefen Täler zu überwinden, was kann uns aufbauen, trösten, wieder Mut machen, Hoffnung und Zuversicht schenken? Nun, mir persönlich schenkt die Natur, die Meditation und die Rückbesinnung auf mich und meine Stärke viel Kraft und Energie. Ich liebe es in die Stille zu gehen, zu Lesen und zu Schreiben. Aber auch liebe, positive und inspirierende Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld, Freunde, können uns auffangen, wenn wir hinfallen, oder uns eben beim Aufstehen helfen.

"Die Tiefe der menschlichen Seele bietet unergründliche Kräfte".

Franz von Assisi

Aufbauende Worte und Sprüche können wie Balsam für die Seele auf die angeschlagene Verfassung wirken und als Mutmacher in schwierigen Zeiten helfen. Solltest Du vor einer schweren Herausforderung stehen oder dich in einer belastenden Phase befinden, findest du unten eine kleine Sammlung meiner Lieblings aufmunternden Sprüche und Zitate für dich.

Tipp: Such dir deinen Favoriten raus, werfe dann immer mal wieder einen Blick auf die ausgewählten Worte. Dies kann ungemein Kraft spenden. Auch eine Möglichkeit: Schreibe den entsprechenden Text auf einen Haftzettel und platziere diesen gut sichtbar an einer Stelle, an der er dir mehrmals am Tag ins Blickfeld kommt zB. in dein Lieblings-Notizbuch, Kalender, auf deinen Kühlschrank oder ganz präsent auf deinen Spiegel. Wichtig: Achte auf die Menschen, die in einer schweren Zeit, in der du dich energetisch sehr müde und schlapp fühlen kannst, um dich hast. Stelle dir immer wieder ganz bewusst die Frage: "Nähren mich die Gespräche und Kontakte, fühle ich mich wohl dabei"? Dann spüre in deinen Körper nach, er gibt dir ziemlich schnell und deutlich ein Zeichen, ob ein Gespräch oder eine Beziehung nährend im Sinne von erfüllend und erhebend ist oder dir eher schadet und Energie zieht. Achte daher jetzt ganz besonders auf positive, inspirierende und liebevolle Kontakte die dir gut tun. Deine Energie wieder auftanken und dich förmlich beflügeln und wieder in deine Kraft kommen lassen. Only high vibes! Siehe hierzu auch meinen Blog Beitrag: "Affirmationen für Deine Gesundheit".

Sprenge Dir auferlegte Grenzen!

Der Ursprung vieler unserer Selbstzweifel findet sich in der Vergangenheit. Wir Menschen besitzen die Fähigkeit, in jedem Lebensalter bewusst neue Glaubenswege einzuschlagen. Vorher ist es wichtig zu erfahren, wie und wodurch begrenzte Glaubenssätze, die fortwährend einen negativen Einfluss auf unser Leben hatten und haben, einst entstanden sind. Denn Bewusstsein gibt uns die Chance, etwas zu verändern. Deshalb sehen wir uns die drei häufigsten Quellen für Begrenzungen in unserem Denken nun genauer an.

1. Grenzen, die uns in der Kindheit auferlegt wurden

Die Umgebung, in der wir aufgewachsen sind, die Kultur und die Sitten, die wir kennengelernt haben, unsere Familie und die Erziehung, die wir genossen haben, sind maßgeblich für unser Grenzdenken mitverantwortlich.

2. In der Schule erlernte Grenzen

Jedes Kind kommt als Lebenskünstler auf unsere Welt. Es hat kunterbunte Ideen, eine blühende Fantasie, in den Augen Erwachsener völlig befremdlich erscheinende Sichtweisen und einen grenzenlosen Einfallsreichtum. Kaum ist das Kind in der Schule werden ihm gewisse Flausen ausgetrieben. Es macht schon bald Bekanntschaft mit Erwartungen, Anforderungen und dem "Fehlersystem". Fehler, so wird es uns beigebracht, sind etwas Schlechtes, etwas, für das wir uns schämen müssen. Wir lassen die kindliche Neugierde, unsere Kreativität und den Drang, Neues auszuprobieren, deshalb oft hinter uns und erschaffen Begrenzungen.

3. Grenzen festigen sich durch unseren Glauben

Im jungen Erwachsenenleben sind die meisten damit beschäftigt, den Erfordernissen der Gesellschaft sowie neuen Aufgaben gerecht zu werden. Nur die wenigsten beschäftigen sich mit der Vergangenheit und den Grenzen, die ihnen einst auferlegt wurden. Stattdessen übernehmen wir den Glauben an bestimmte Grenzen, ohne sie zu hinterfragen und zu reflektieren. Und dieser Glaube setzt sich im Verlauf der Jahre immer mehr fest.

Honigperlen to go

1. Wo liegen deine Grenzen?

Stelle Dir folgende Frage: Wenn du als völlig neuer Mensch - frei von deiner Geschichte - auf diese Welt kommen würdest, was würdest du dann machen?

2. Angst vor Fehlern

Um Grenzen in deinem Kopf zu sprengen, musst du die Angst vor Fehlern loslassen. Liste alle Fehler, die du im Leben gemacht hast, auf und versuche, das Positive an ihnen zu entdecken.

3. Welche Grenzen kannst DU jetzt durchbrechen?

Suche dir ein Idol. Einen Menschen, der ähnliche Grenzen hatte wie du, es aber geschafft hat, diese zu durchbrechen.

Es sind unsere Gedanken, die den Grenzen in unseren Köpfen die Macht geben. Du aber bist der Boss deiner Gedanken und hast daher die Kraft, deine Grenzen niederzureißen.

"Wenn ich die größte Krise meines Lebens in ein Geschenk verwandeln konnte, so kannst du deine Probleme, schmerzhafte Gefühle und negative Glaubenssätze in wunderschöne Honigperlen verwandeln." Melanie Pignitter macht in ihren Buch vor, wie man auch mit den „schwierigen Tagen“ des Lebens zurechtkommt – ohne erhobenen Zeigefinger, offen und selbstehrlich, humorvoll und herzlich. Ihr Buch zum Blog, „Honigperlen“, zeigt mit viel Einfühlungsvermögen neue Sichtweisen auf und hilft dabei, mit den kleinen und großen Problemen des Lebens leichter zu leben.

Folge deinem Glück und das Universum wird dir Türen öffnen, wo vorher nur Wände waren. Joseph Campbell


Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Hermann Hesse

Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann. Dalai Lama

Am Ende wird alles gut werden, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht am Ende. Oscar Wilde

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Bertolt Brecht

Du vergibst für dich, weil es dich befreit. Es ermöglicht dir, dem Gefängnis zu entkommen, in dem du dich befindest. Louise Hay

In dir selbst ist eine Ruhe und ein Heiligtum, in welches du dich jederzeit zurückziehen und ganz du selbst sein kannst. Hermann Hesse

Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln. Dalai Lama

It is your mind, that creates this world! Buddha

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. Seneca

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe

Du kannst dich nicht selber finden, indem du in die Vergangenheit gehst. Du findest dich selber, indem du in die Gegenwart kommst. Eckhart Tolle

Ein tiefer Fall führt oft zu hohem Glück. William Shakespeare

Die Tiefe der menschlichen Seele bietet unergründliche Kräfte. Franz von Assisi

Blog Empfehlung:

Honigperlen - leben.lieben.lachen


Bildquelle: darius-bashar @unsplash

40 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen