• Verena Ofarim

Übung für das erste Chakra – Akzeptanz

Muladhara, Wurzel- Chakra, Farbe: Rot

Du kannst aktiv daran arbeiten, deinen Geist, deinen Körper und deine Seele zu heilen und zu umarmen.

Gehe in die Verbindung mit deinen Begabungen, mit deinen Chakren und aktiviere deine Energie und Selbstheilungskräfte.

„Diese acht Begabungen des Menschen sind das Geschenk, das uns von jedem anderen Geschöpf auf Erden unterscheidet. Deine Begabung bringt dich überallhin. Es gibt nichts, was deine Begabung nicht erschaffen könnte. Es gibt nichts, wohin deine Begebung nicht reichen könnte. Es wird dich an jeden Punkt führen, es wird dir jeden Raum geben. Deine Begabung trägt die Unendlichkeit in sich, aus der heraus du dein Bewusstsein und deine Intuition einsetzt.“ Yogi Bhajan

Das erste Chakra ist das Reich der Gewohnheiten, das Land der automatischen Verhaltensmuster und der tief liegenden instinktiven Reaktionen, die wir erlernt haben, um zu überleben.

Es sitzt am Ende der Wirbelsäule, Eingeweide und Anus sind in den Kraftzentren miteingeschlossen. Es ist das Zentrum des tiefen Unbewussten, das wir mit allen Menschen teilen, unabhängig von Alter, Status oder Intelligenz. „Eine Grundlage schaffen“ kann als das Motto des ersten Chakras bezeichnet werden.

Die Farbe Rot wird traditionell mit dem ersten Chakra assoziiert. Es ist der Zündfunke der ewigen Flamme, die in unseren ersten drei Chakras brennt, welche zusammen das sogenannte untere Dreieck ausmachen. Wir verbinden uns mit dem Planeten durch das erste Chakra, und hier geben wir uns auch der Erde unter uns zurück. In unserem ersten Chakra akzeptieren wir, dass wir überhaupt hier auf der Erde sind. Hier sagen wir zum ersten Mal „Ja“ zum Leben.

Ich hoffe, dass dir die Übungen dabei helfen werden wieder in deine Kraft zu kommen und bei dir „zu Hause“ anzukommen. Dafür habe ich spezielle Übungssequenzen und Meditationen aus dem Kundalini Yoga ausgewählt, die dabei helfen sollen, die jeweilige menschliche Begabung zu entwickeln, die jedem Chakra innewohnt.

Anfangs reicht es, wenn du diese Übungen für 3 Minuten in deinen Alltag integrierst; dann kann man sich steigern auf sieben, auf elf Minuten, bis man sich später bis zu 31 Minuten hinarbeiten kann. Wenn du dich entschließt die Meditation über einen längeren Zeitraum zu üben, wirst du eine deutliche Verbesserung spüren.

Der Grund für diese genaue Zeitangabe für die Meditation hat mit der numerologischen Bedeutung der Zahlen in der Tradition des Kundalini Yoga zu tun. Je länger es dauert, desto größer ist die Wirkung. Im Kundalini Yoga wiederholen wir eine Bewegung häufig 26-mal. Da unsere Wirbelsäule 26 Wirbel hat, ist die 26 für uns eine wichtige Zahl. Brauchst Du eine größere Herausforderung in einer Übung, kannst du die Anzahl der Wiederholungen auf 54 oder sogar 108 erhöhen. Das ist angebracht, wenn du rasch einen schnelleren Fortschritt sehen möchtest.


Wer meditiert, muss dabei nichts erreichen oder optimieren. Viele meinen, beim Meditieren müsste man sich mindestens in einer Trance oder in sonst einen veränderten Zustand bringen. Das alles kann durchaus vorkommen, doch eigentlich ist Meditation eher so etwas wie eine „Clearingstelle“ für den Geist.

In einem einzigen Augenblick schießen Hunderte von Gedanken durch unseren Geist. Probiere einmal, diese Gedanken einfach nur zu beobachten, so wie man zum Beispiel die Wellen im Meer betrachtet. Versuche nicht, dich bei einer Welle aufzuhalten, sie zu erinnern oder sie dir in ihrem ewigen Kommen und Gehen zu erklären. Inmitten all deiner Gedanken und Gefühle zu sitzen und nicht auf einen einzigen Gedanken zu reagieren, das ist das wahre Geschenk. Komm einfach immer wieder zurück zu deinem Atem oder auch zu dem Klang, den du vielleicht gerade wiederholst, oder zu der Körperstellung, in der du dich befindest.

Komme im „JETZT“ an.

Übung für das erste Chakra - Akzeptanz:

Krähenhaltung (Crow Pose)

Eine grundlegende Haltung, die Wunder wirken kann, ist die einfache Hocke. Im Westen hat man die Kunst des Hockens leider verlernt. Tägliches Hocken würde bei der Verdauung und Ausscheidung und auch der Wirbelsäule mehr helfen als alle Verdauungsmittelchen, die es in der Apotkeke zu kaufen gibt. Die Hocke, die wir im Kundalini Yoga praktizieren, heißt „Krähenhaltung.“

1. Stell dich hin, mit den Füßen etwa schulterbreit oder etwas weiter auseinander. Idealerweise zeigen deine Füße direkt geradeaus, aber wenn es für dich einfacher ist, sie ein wenig nach außen gerichtet zu haben, so ist das auch in Ordnung.

2. Strecke in der Hocke deine Arme nach vorne aus, die Hände sind gefaltet.

3. Strecke nun die Zeigefinger aus, als wolltest du auf einen entfernen Punkt am Horizont weisen.

4. Lass die Augen nur etwa ein Zehntel geöffnet, suche einen Punkt in deinem Blickfeld, auf den du dich konzentrieren kannst; das verbessert die Balance.

5. Öffne den Mund, strecke die Zunge heraus und beginne, durch den offenen Mund zu hecheln. Dein Bauch wird mit dem Atmen aufgepumpt und wieder eingezogen, ganz ähnlich wie bei einem hechelnden Hund.


6. Halte diese Position anfangs eine Minute und arbeite dich dann auf drei Minuten hoch.

Wirkung: Diese Haltung öffnet die gesamte untere Wirbelsäule und verbindet dich mit der Erde. Sie stärkt Beine und Schenkel sowie die rektale Muskulatur. Irgendwann wirst du diese Pose ziemlich entspannt finden. Wenn du in dieser sitzt, ist das eine günstige Gelegenheit, über all die Menschen in deinem Leben zu meditieren, die du gern verstehen und annehmen möchtest, während du in das Leben und auf das Universum vertrauen und alle Wertungen und Urteile hinter dir lassen kannst.


Übungen und Zitate aus dem Buch: "Die 8 Gaben des Menschen" von Gurmukh


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